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Inklusion bei der Migros

Lernen und arbeiten bei der Migros geht auch mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen. Inklusion ist in allen Genossenschaften der Migros-Gruppe ein wichtiges Thema.

Die Migros ist ein Ort der Vielfalt. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen im Arbeitsleben willkommen zu heissen und auf ihrem Weg zu unterstützen. 

Wir wollen allen Bewerberinnen und Bewerbern die gleichen Chancen auf eine Lehrstelle oder einen Arbeitsplatz ermöglichen – niemand darf aussen vor bleiben. Darum arbeiten die Genossenschaften der Migros eng mit Institutionen zusammen, die dieses Ziel teilen.

Darüber hinaus existieren verschiedene gruppeninterne Initiativen. Sie erleichtern zum Beispiel Mitarbeitenden, die länger krank waren, die Wiedereingliederung in den Betrieb oder ermöglichen individuelle Arbeitsplätze, die an die Bedürfnisse des Einzelnen angepasst sind. 

Dame am Bürotisch mit Headset

Lenthe Soekhdew Basant erzählt

Hier erfahren Sie, welche Arbeit Lenthe Soekhdew Basant ausübt und wie es ihm gefällt, bei der Migros zu arbeiten.

«Es bereitet mir grosse Freude, selbst täglich den direkten Nutzen meiner Arbeit zu erleben wie auch damit anderen Menschen mit (Seh)behinderung zu helfen.»

Lenthe Soekhdew Basant
Customer Experience Specialist (2019), Migros-Gruppe

Gelebte Inklusion in unseren Genossenschaften

Genossenschaft Migros Aare

Das Projekt «Ausbildungsfilialen» ermöglicht Jugendlichen mit Leistungseinschränkungen den Einstieg ins Berufsleben. Während ihrer gesamten Lehrzeit werden sie durch speziell geschulte Berufsbildner und Berufsbildnerinnen individuell begleitet. So haben sie gute Chancen auf einen erfolgreichen eidgenössischen Lehrabschluss. Das Angebot umfasst zurzeit vier Filialen und befindet sich im Ausbau.

Genossenschaft Migros Basel

Wenn Mitarbeitende der Migros Basel zu IV-Bezügern werden, bemüht sich die Genossenschaft nach Kräften darum, ihnen intern eine neue Position anzubieten und somit ihre Weiterbeschäftigung sicherzustellen. Aktuell arbeiten in der Migros Basel rund 20 IV-Bezüger. Jugendlichen, die eine Lernschwäche oder schwierige familiäre Verhältnisse haben, gibt die Migros Basel die Chance, sich bei einem Praktikum zu beweisen.

Genossenschaft Migros Genf 

Bei der Migros Genf gibt es bereits seit 1986 eine geschützte Werkstatt. Wenn Mitarbeitende erkranken, wird aktiv nach einer beruflichen Lösung gesucht, beispielsweise in Form einer internen Versetzung. Ausserdem bietet die Genossenschaft Praktika für Menschen mit Behinderung im administrativen Bereich an.

Genossenschaft Migros Luzern 

In der Migros Luzern werden Mitarbeitende beim Wiedereingliederungsprozess nach einer Krankheit oder einem Unfall intensiv und professionell am Arbeitsplatz begleitet. Über das Projekt «Mitenand» können Jugendliche mit gesundheitlichen Einschränkungen in zwei Ausbildungsfilialen eine Lehre absolvieren. Für ihre aktive Inklusionspolitik wurde die Genossenschaft 2019 mit dem IV-Award Luzern ausgezeichnet.

Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg 

Schon fast ein halbes Jahrhundert lang arbeitet die Migros Neuenburg-Freiburg mit der Stiftung Perce-Neige des Kantons Neuenburg zusammen. Auch über andere Stellen werden Mitarbeitende mit Beeinträchtigungen vermittelt, die in der Genossenschaft eine berufliche Heimat finden. Zudem sind in der Migros Neuenburg-Freiburg auch mehrmonatige Übergangspraktika möglich.

Genossenschaft Migros Ostschweiz 

Die Migros Ostschweiz beschäftigt in ihren Unternehmen sowohl ausgelernte als auch angelernte Mitarbeitende mit Behinderung. Gleichzeitig werden gezielt junge Menschen mit Lernschwächen oder sonstigen Beeinträchtigungen ausgebildet – seit 2018 vergibt die Genossenschaft jedes Jahr 20 entsprechende Lehrstellen. Dabei werden alle angebotenen Lehrberufe berücksichtigt.

Genossenschaft Migros Tessin 

Bereits seit 1989 arbeitet am Hauptsitz der Migros Tessin eine besondere Gruppe in der Logistik. Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen haben hier die Möglichkeit, Berufserfahrung in einem grossen Unternehmen zu sammeln. Zwei Sozialpädagogen begleiten die Gruppe, die das Engagement der Genossenschaft bei der Vermarktung handgefertigter Artikel unterstützt. Der gesamte Verkaufserlös kommt verschiedenen Stiftungen zugute.

Genossenschaft Migros Waadt

In der Migros Waadt werden Mitarbeitende nach ihren Fähigkeiten rekrutiert. Eventuelle Behinderungen spielen dabei eine untergeordnete Rolle – gegebenenfalls wird der Arbeitsplatz an die Person angepasst, nicht umgekehrt. Zur Inklusion von Menschen mit Behinderung ins Unternehmen arbeitet die Genossenschaft unter anderem eng mit der René-Delafontaine-Stiftung zusammen.

Genossenschaft Migros Wallis 

Die Migros Wallis ermöglicht Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, die in geschützten Werkstätten arbeiten, einen Einblick in die Berufswelt. In mindestens dreiwöchigen Praktika lernen sie die diversen Tätigkeiten im Detailhandel kennen. Zu diesem Zweck kooperiert die Genossenschaft intensiv mit der Stiftung MitMänsch Oberwallis.

Genossenschaft Migros Zürich

In der Migros Zürich werden Jugendliche mit kognitiven, körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen aktiv gefördert. Hierfür beteiligt sich die Genossenschaft unter anderem am Projekt «PassParTous». Diese Initiative der Stiftung Bühl ermöglicht es jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf, eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu absolvieren.

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