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Führung, Entwicklung und Entlöhnung bei der Migros

Die Migros-Gruppe nutzt ein modernes und attraktives System für die Führung, Entwicklung und Entlöhnung. Die Entlöhnung basiert auf den Faktoren Funktion, Erfahrung und Leistung.

Konsequente Lohngerechtigkeit

Das Führungs-, Entwicklungs- und Entlöhnungssystem M-FEE ist ein integriertes HR-System, das bei der Migros-Gruppe für unterschiedliche Prozesse genutzt wird. Dazu gehören die Rekrutierung, die Entwicklung und die Entlöhnung von Mitarbeitenden. Bei der Entlöhnung setzt die Migros-Gruppe den Grundsatz «Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit» konsequent in die Praxis um – egal ob die Arbeit von einem Mann oder von einer Frau ausgeübt wird. Dieses Vorgehen stellt die gesetzlich geforderte Gleichstellung und die interne Lohngerechtigkeit sicher.

Flyer M-FEE (PDF)

    Faires Lohnsystem

    Die Entlöhnung bei der Migros-Gruppe setzt sich aus drei Komponenten zusammen:

    1. Den Anforderungen an die jeweilige Funktion
    2. Den relevanten internen und externen Berufserfahrungen
    3. Der konkret gezeigten, jährlich beurteilten Leistung

    Die Entlöhnung erfolgt unabhängig vom Geschlecht. Das regelmässige Mitarbeitendengespräch zu Führung, Zielen und Entwicklung hat einen hohen Stellenwert.

    Gütesiegel «We Pay Fair»

    Eine angemessene Entlöhnung ist ein Zeichen der Wertschätzung und damit eine wichtige Grundlage für zufriedene und engagierte Mitarbeiter*innen. Deshalb haben faire Löhne in der Migros einen enormen Stellenwert. In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Diversity & Inklusion (CCDI) der Universität St. Gallen führen die Migros-Unternehmen Lohnanalysen durch. Hierbei wird geprüft, ob die Löhne dem in der Bundesverfassung verankerten Grundsatz «Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit» entsprechen. Ist dies erfüllt, erhalten die Unternehmen das Gütesiegel «We Pay Fair». Die Lohnanalyse ist eine von vielen Massnahmen für ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld und Chancengleichheit.

    we pay fair Logo 2021

    Regelmässige Leistungsbeurteilungen

    Die Anforderungen an die Funktionen werden regelmässig durch Fachleute mit anerkannten Methoden überprüft (Funktionsbewertung) und die Zuordnungen der Mitarbeitenden entsprechend kontrolliert. Bei Anstellung oder Funktionswechsel wird die funktionsrelevante Erfahrung nach konkreten Kriterien berechnet. Die begründete Leistungsbeurteilung ist Teil des regelmässig stattfindenden Mitarbeitergesprächs. Die Ergebnisse fliessen bei der nächsten Lohnrunde mit ein.

    Offene Gesprächskultur

    Die Migros-Gruppe pflegt eine Führungskultur, die auf dem Dialog zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden basiert. Dabei besprechen Vorgesetzte und Mitarbeitende gemeinsam Ziele, Herausforderungen, Leistungen und Verhalten. Das alles geschieht in einer offenen, feedbackbasierten Gesprächskultur. Besonders wichtig ist dabei der Blick nach vorne: Die Migros-Gruppe ist interessiert an Mitarbeitenden, die sich weiterentwickeln möchten, und unterstützt sie beim nächsten Schritt ihrer Berufslaufbahn.

    Gezielte Förderung

    Als grösste private Arbeitgeberin der Schweiz verfügt die Migros-Gruppe über enorme Erfahrung in der Personal- und Führungsentwicklung. Sie bietet motivierten und fähigen Mitarbeitenden auf allen Funktionsstufen vielfältige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten: vom Lehrabschluss für Erwachsene bis zur gezielten Qualifizierung für Fachspezialisten, Projektleitende und Führungspersonen auf Management-Ebene.

    In Mitarbeitendengesprächen wird die weitere berufliche Entwicklung regelmässig thematisiert. Standortbestimmungen und Potenzialeinschätzungen helfen dabei, passende Weiterbildungen zu finden. Wir fördern das Lernen «on the job» genauso wie «off the job».

    Fleiss wird belohnt

    Übrigens sind uns nicht nur Ausbildungsprogramme, Online-Trainings und Seminarkataloge wichtig, sondern vor allem auch gut gefüllte und aussagekräftige Portfolios der Mitarbeitenden. Abschlüsse von Bildungsmassnahmen und Kursen werden ebenso ins Portfolio eingetragen, wie Qualifikation, Zertifikate und Online-Badges.

      Analog und digital: Lernen bei der Migros

      Das zielgerichtete, digitale Lernen hält zunehmend Einzug in die Aus- und Weiterbildungen bei der Migros.

      Frau mit Tablet

      Grenzenloses Lernen

      Bei unseren Ausbildungen liegt der Fokus auf sogenannten «Blended Learning Szenarien». Blended Learning umschreibt den Mix aus traditionellen Lernformen wie Seminaren oder Kursen und digitalen Bildungsinhalten. Letztere kommen vor allem in Phasen des selbstständigen Lernens oder für die Arbeit in virtuellen Teams zum Einsatz. Unsere digitalen Bildungsinhalte umfassen elektronische Lernprogramme, Videos, Lern-Nuggets, Lern-Apps, eTests und vieles mehr.

      Learning Management System

      Sämtliche digitalen Bildungsinhalte und zunehmend auch das klassische, bislang nicht digitale Kursangebot stehen auf unserem Learning Management System (LMS) zur Verfügung. Im 2016 haben Migros-Mitarbeitende 60‘490 Stunden für E-Learning-Programme aufgewendet.

      Digitale Entwicklungsperspektiven

      Das Lernen der Zukunft ist ortsunabhängig, digital und lebenslang. Die Migros-Gruppe lebt diesen Leitsatz und setzt in den internen Aus- und Weiterbildungen neben herkömmlichen Lehrmethoden auch auf moderne, digitale Bildungsmassnahmen.

      Grafik über digitales Lernen

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