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Krisztina Markovic

Anlageführerin

«An der JOWA schätze ich die Förderung der Mitarbeitenden. Dank der Unterstützung der JOWA kann ich die Ausbildung zur Anlageführerin nach Artikel 32 absolvieren. »

Mitarbeiterin

Was ist deine Funktion und damit verbundene Aufgaben?
Ich bin Anlageführerin, Springerin und stellvertretende Gruppenleiterin. Ich bediene jede Maschine in unserer Abteilung. Je nachdem welche Position benötigt wird, werde ich entweder eingesetzt als Betriebsmitarbeiterin, Anlageführerin oder Gruppenleiterin.

Wie verläuft ein typischer Arbeitstag?
Der Tagesablauf ist immer unterschiedlich. Dies hängt ebenfalls davon ab, welche Position (also Betriebsmitarbeiterin, Anlageführerin oder stellvertretende Gruppenleiterin) ich am Tag einnehme. Wenn ich zum Beispiel als Betriebsmitarbeiterin arbeite, führe ich verschiedene Handarbeitsarbeiten aus. Als Anlageführerin stelle ich die Produktionsanlagen ein, überprüfe, ob die Qualität der Produkte stimmen, prüfe das Gewicht der Produkte und kontrolliere die Arbeit der Mitarbeitenden. Als Gruppenleiterin achte ich darauf, dass alle Mitarbeitenden zufrieden und an ihrer Arbeit sind und helfe bei der Störungsbehebung mit. 

Wie sieht die Zusammenarbeit in deinem Team aus?
Wir sind ein ziemlich junges Team mit eher wenig Mitarbeitenden. Wir sind hilfsbereit und helfen einander Störungen und Problemen an den Anlagen.

Wie beschreibst du die Unternehmenskultur?
Alle Mitarbeitenden sind freundlich und grüssen einander. Probleme versuchen wir gemeinsam zu lösen. Wir helfen einander auch bei privaten Problemen.

Welchen Ausbildungsweg hast du gemacht?
In meinem Heimatland habe ich in der Gastronomiebranche gearbeitet. Vor fünf Jahren bin ich in der Schweiz gekommen und arbeite seit drei Jahren in der JOWA. Angefangen habe ich in der JOWA als Betriebsmitarbeiterin, wobei ich viele Handarbeiten ausgeführt habe. Danach habe ich gelernt, Anlagen in der Packerei zu bedienen. Später habe ich die Funktion der Teigmacherin gelernt und weitere Anlagen gelernt zu bedienen. Zurzeit werde ich intern zur Gruppenleiterin und Anlageführerin ausgebildet. Nebenbei mache ich momentan die Ausbildung zur Anlageführerin in der Berufsbildung für Erwachsene in Olten. 

Was hat dich zu deiner aktuellen Position geführt?
Es war ein Zufall – ich wollte einen neuen Beruf lernen und kam zur richtigen Zeit an den richtigen Ort. Ich habe ich mich bei KMU angemeldet, KMU hat mir die Stelle als Betriebsmitarbeiterin in der JOWA vermittelt. Ich finde die Arbeit in der JOWA interessant und es gefällt mir gut. Zu Beginn meiner Tätigkeit in der JOWA durfte ich vieles von meinem Gruppenleiter lernen wie etwa das Bedienen der Anlagen. Ich mag lernen und möchte mich weiterentwickeln.

Welche Stärken kannst du in deiner Arbeit einbringen?
Ich bin selbständig, ein guter Teamplayer, reagiere schnell, bin ein ruhiger Mensch und zuverlässig.

Welche drei Eigenschaften sollte man mitbringen, um deinen Job auszuüben?
Selbständigkeit, Teamfähigkeit und Motivation.

Welche Weiterentwicklungsmöglichkeiten hast du in deiner Funktion?
Ich absolviere momentan eine Ausbildung zur Anlageführerin. Somit kann ich offiziell zur Anlageführerin aufsteigen. Möglich ist auch als Gruppenleiterin aufzusteigen oder Teamleiterin zu werden.

Was magst du an deinem Job besonders?
Man lernt jeden Tag etwas Neues. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung. Bei Störungen der Produktionsanlagen gibt es viele Herausforderungen. Jede Störung ist einmalig; man muss herausfinden, warum die Störung eintritt. Eine weitere Herausforderung kann bei der Qualitätskontrolle der Produkte hervortreten. Sofern die Qualität der Produkte nicht stimmt, muss eruiert werden, weshalb diese nicht dem Standard entsprechen und wo die kritische Grenze ist. 
Die JOWA gibt mir die Gelegenheit, mich weiterzuentwickeln. Ich mag lernen und deshalb habe ich mich auch entschieden, die Ausbildung zur Anlageführerin zu absolvieren. 

Was schätzt du an der JOWA?
Die Unterstützung und der JOWA und meinem Vorgesetzten. Ebenso schätze ich die Möglichkeit, dass man sich weiterentwickeln kann. Die JOWA hat mir die Möglichkeit gegeben, die Produktionsanalgen zu lernen und bedienen bevor ich mit der Ausbildung zur Anlageführerin begonnen habe. Normalerweise besucht man zuerst in die Schule und lernt erst danach die Anlagen im Betrieb. 
Ebenso schätze ich, dass mich die JOWA und mein Vorgesetzter beim Lernen unterstützt.

Worauf bist du stolz, wenn du auf deine bisherige Karriere zurückblickst?
Ich bin stolz auf meine Entwicklung in der JOWA. Zuerst war ich Betriebsmitarbeiterin, danach habe ich die Anlagen in der Packerei gelernt und nun nehme ich nebenbei die Rolle als stellvertretende Gruppenleiterin ein. Ebenfalls bin ich stolz darauf, dass ich die Ausbildung zur Anlageführerin absolviere. Auch bin ich ziemlich zufrieden mit meinen Deutschkenntnissen, welche ich in den letzten fünf Jahren erworben habe, in denen ich in der Schweiz lebe.

Wie hilfst du mit, die JOWA zu bewegen?
Indem ich auf die Qualität der Produkte achte, wird weniger Abfall produziert. Stimmt die Qualität der Produkte nicht, müssen diese entsorgt werden. 
Ebenso helfe ich die JOWA zu bewegen, indem ich KVP-Verbesserungsvorschläge einbringe, damit die JOWA Geld sparen kann. Ich bin auch Mitglied der Personalkommission und kann dort meine Ideen einbringen und so direkt etwas bewirken.