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Viviane Unger

Mitarbeiterin Labor (2016)

«Mir gefällt die Zusammenarbeit mit diversen Abteilungen und der sehr intensive Kontakt zu den Mitarbeitenden.»

Midor Portrait Viviane Unger

Viviane Unger konnte nach ihrem Mutterschaftsurlaub in Teilzeit eine neue Funktion übernehmen.

Welche Ausbildung / welche Weiterbildungen haben Sie absolviert?

Nach der Matura habe ich ein Praktikum in zwei verschiedenen Lebensmittelindustrien absolviert. Dabei habe ich einen sehr interessanten Einblick in die Herstellung von Lebensmitteln bekommen – zugleich aber auch in verschiedene Themenbereiche wie Qualitätssicherung, Produkt- und Verpackungsentwicklung sowie Verfahrenstechnik. Gerüstet mit diesem Wissen wurde ich an der Fachhochschule Wädenswil für ein Studium der Lebensmitteltechnologie zugelassen.

Seit wann sind Sie in der Midor tätig?

Gleich nach dem Abschluss als dipl. Lebensmittelingenieur FH habe ich 2008 die Herausforderung als Teamleiterin des Mikrobiologielabors in der Midor angenommen.

Welche Funktionen haben Sie in der Midor bereits ausgeführt?

Nach drei Jahren wurde es mir ermöglicht, ein HACCP Fernstudium zu absolvieren, so dass ich anschliessend das HACCP Team (Team, welches für die Lebensmittelsicherheit verantwortlich ist) leiten konnte. Zusätzlich konnte ich die Stellvertretung meines Vorgesetzten (Leiter der Qualitätssicherung) übernehmen. Ein Jahr darauf wurde das Mikrobiologie- und Analytiklabor zusammengeführt. Somit konnte ich meine bisherige Arbeit mit einem weiteren Themenbereich und neuen Mitarbeitenden bereichern.

Welches ist Ihre aktuelle Funktion?

Nach meinem Mutterschaftsurlaub bin ich als Mitarbeiterin Labor mit einem reduzierten Pensum wieder eingestiegen und bin nun für Teilaufgaben meines früheren Tätigkeitsgebiets zuständig.

Was ist Ihre Haupttätigkeit?

Als Teamleiterin Labor war ich für die Hygienekontrollen im Produktionsbetrieb verantwortlich. Ausserdem habe ich die Lebensmittelsicherheit sichergestellt, indem ich risikobasierte Prüfpläne von Roh-, Halb- und Fertigwaren festgelegt habe. Hierbei musste ich bei Abweichungen zu den erforderlichen Werten die richtigen Massnahmen einleiten. Ein weiteres interessantes Thema war, den betrieblichen Umgang mit allergenen Stoffen zu definieren und eine Empfehlung für die Allergendeklaration der Fertigprodukte zu erarbeiten. Diese Aufgabe beschäftigt und fordert mich als Mitarbeiterin Labor auch heute noch. Zusätzlich bin ich für die Durchführung verschiedener Audits zuständig. Zum Beispiel für die Kontrolle des Personalrestaurants sowie der Fremdhandwerker.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Aufgabe?

Die Zusammenarbeit mit diversen Abteilungen und der sehr intensive Kontakt zu den Mitarbeitenden. Die Produktnähe darf dabei auf keinen Fall fehlen. Denn es macht mir grosse Freude, wenn ich unsere Produkte in der Migros sehe und gleichzeitig weiss, mit welchem Verfahren und auf welcher Produktionslinie sie hergestellt worden sind.

Welches ist Ihr persönliches Lieblingsprodukt der Midor?

Den Mandelplätzli kann ich nicht widerstehen.

Gibt es noch etwas Zusätzliches, das Sie gerne mitteilen möchten?

Midor ist für mich eine sehr interessante Arbeitgeberin. Sie hat mich bei internen und externen Weiterbildungen immer unterstützt. Zudem schätze ich die kollegiale Zusammenarbeit im Team und zwischen den verschiedenen Abteilungen sehr.

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