Wir halten zusammen

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat bei der Migros-Gruppe eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Wir fördern sie mit einem breiten Spektrum an Massnahmen und Leistungen.

Aktive Förderung von Frauen

Die Berufstätigkeit von Frauen ist ein wichtiger Faktor für den Wohlstand und Fortschritt der Gesellschaft, aber auch für die Entwicklung von Unternehmen. Ohne die weibliche Erwerbstätigkeit wäre der Erfolg der Migros-Gruppe nicht vorstellbar. Mehr als 60 % unserer Mitarbeitenden sind Frauen. Dies ist mit ein Grund, weshalb wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit zahlreichen familienpolitischen Massnahmen und Angeboten fördern.

Um es Frauen zu erleichtern, eine Führungsposition mit der Familie in Einklang zu bringen, fördert die Migros-Gruppe seit Jahren eine entsprechende Werthaltung durch verschiedene Massnahmen. So stehen im Migros Landes-Gesamtarbeitsvertrag familienpolitische Aspekte zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zur Gleichstellung verschiedener Familien- und Lebensformen im Fokus.

Kind am Schuhe binden

Planvolle Unterstützung von Müttern und Vätern

Die Migros-Gruppe gewährt allen Müttern einen Mutterschaftsurlaub von 18 Wochen bei vollem Lohn. Damit übertreffen wir die gesetzlichen Vorschriften, die lediglich 14 Wochen bei 80 % Lohn vorsehen. Auch Väter können während des ersten Lebensjahres ihres Kindes bis zu fünf Wochen Vaterschaftsurlaub beziehen. Drei Wochen werden voll bezahlt, für zwei weitere kann unbezahlter Urlaub in Anspruch genommen werden.

Bei Adoptionen werden sowohl Müttern als auch Vätern je drei Wochen bezahlter Urlaub gewährt. Auch dieser Urlaub kann um zwei zusätzliche unbezahlte Wochen verlängert werden.

Familienorientierte Mitarbeitervorteile in den Migros-Unternehmen

Die Mitarbeitenden der Migros-Gruppe können unternehmensspezifisch von weiteren familienfreundlichen Massnahmen und Angeboten profitieren:

  • Die Unternehmen stehen Teilzeitarbeit bei Kaderangehörigen ab einem minimalen Beschäftigungsgrad von 50 % grundsätzlich positiv gegenüber.
  • Sie ermöglichen familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, die Anpassung des Arbeitsplatzes oder des Arbeitsplatzangebotes für Schwangere und stillende Mütter sowie Betreuungsurlaube bei Krankheiten von Kindern oder anderen Familienangehörigen.
  • Einige Unternehmen unterstützen Mitarbeitende mit Familie über ergänzende Familienzulagen, durch die Organisation von Krippenplätzen und mittels finanzieller Beteiligung bei der Nutzung familienergänzender Angebote.
  • Generell bieten die Unternehmen eine kostenlose und vertrauliche Sozial- und Familienberatung an und unterstützen umfassend bei beruflichen und persönlichen Fragen.
  • Die Unternehmen offerieren Jahresarbeitszeitmodelle, die es ermöglichen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren.
  • Die Unternehmen sind bestrebt, nach Rückkehr aus dem Mutterschaftsurlaub auf Wunsch der Mitarbeitenden eine Weiterbeschäftigung in der gleichen oder einer vergleichbaren Funktion zu einem reduzierten Beschäftigungsgrad anzubieten.
  • Mitarbeitenden in der Familienphase werden im Rahmen der Möglichkeiten flexible Lösungen angeboten.
  • Ausgetretene Mitarbeiterinnen haben innerhalb von zwölf Monaten nach Beendigung des Mutterschaftsurlaubes das bedingte Recht auf Wiederanstellung im vorherigen Beschäftigungsumfang. Dies gilt für den Fall, dass in ihrem Unternehmen ein freier, der beruflichen Eignung und Erfahrung entsprechender Arbeitsplatz gegeben ist.